ENERGETISCHES

KONZEPT

DER ENERGETISCH OPTIMIERTE ENTWURF

Grundlegende Voraussetzungen für ein energieeffizientes Gebäude werden sehr früh im Entwurf festgelegt. Entsprechende Weiterbildungen in der Energieberatung, Gebäudetechnik und nachhaltigem Bauen ermöglichen uns, entscheidende Faktoren in das Gesamtkonzept einfließen zu lassen und werden so zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Entwürfe.

Energetisch wichtige Faktoren können sein:

 

NUTZUNG ÖRTLICHER GEGEBENHEITEN

Das energetische Konzept unserer Gebäude ist so unterschiedlich wie die Architektur an sich.

Vor jedem Entwurf setzen uns grundlegend mit den örtlichen Gegebenheiten auseinander. Wie ist die Himmelsausrichtung und der Verlauf der Sonne mit eventueller Verschattung? Welche Energiequellen können genutzt werden? Zu diesen gehören unter anderem die oberflächennahe Geothermie und die Nutzung von Grundwasser zum Heizen und Kühlen.

ANORDNUNG DER RÄUME

Untergeordnete Räume und die Erschließung, die im Norden angeordnet sind, wirken als thermische Pufferzone und verringern so den Wärmeverlust.

 

ANORDNUNG DER FENSTERFLÄCHEN

Nach Norden ausgerichtete Wandflächen sollten relativ wenige, kleinere Fensterflächen haben, um die Wärmeverluste gering zu halten. Nach Süden ausgerichtete Fensterflächen haben große solare Gewinne.

 

WÄRMEERZEUGUNG INNERHALB DER THERMISCHEN HÜLLE

Ist die Heizung innerhalb der thermischen Hülle aufgestellt, gehen die Wärmeverluste nicht verloren, sondern sind direkt zur Beheizung des Gebäudes nutzbar.

 

THERMISCHE AKTIVIERUNG VON BAUTEILEN

Bauteile mit großer Masse (Betondecken, Wände) haben die Fähigkeit große Wärmemengen zu speichern. So dienen sie im Winter zur Speicherung von solaren Gewinnen der Solarkollektoren und wirken als Strahlungsheizkörper, was sehr angenehm empfunden wird. Im Sommer ist durch den Anschluss an eine Tiefenbohrung die passive Kühlung möglich. Die Raumtemperatur kann so um einige Kelvin abgesenkt werden.

 

KONSTRUKTIVER SONNENSCHUTZ

Ein Gebäudevorsprung kann durch die im Sommer höher stehende Sonne für Verschattung sorgen. Im Winter kann die tiefer stehende Wintersonne weit in das Gebäude dringen und trägt so wesentlich zur Beheizung des Gebäudes bei.

DAS ABGESTIMMTE ENERGETISCHE KONZEPT EINES GEBÄUDES IST DIE VORAUSSETZUNG, UM LANGFRISTIG EIN ÖKONOMISCHES ERGEBNIS ZU ERZIELEN.

 

LÜFTUNGSANLAGE

Ein sehr wichtiger Bestandteil des energetischen Gesamtkonzeptes eine Gebäudes ist die zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.  Durch eine Lüftungsanlage wird der Energieverbrauch effizient gesenkt und die Raumluftqualität erheblich verbessert.

Das Funktionsprinzip: Die verbrauchte Luft wird über einen Wärmetauscher geleitet und die Wärme der Abluft an die frische Zuluft übertragen. Eine Lüftungsanlage sorgt stets für die hygienisch notwendige Frischluftzufuhr.

Die Vorteile einer Lüftungsanlage sind:

STETS HYGIENISCHE LUFTVERHÄLTNISSE IM HAUS

Die Lüftungsanlage sorgt für saubere, gefilterte und pollenfreie Zugluft. Vor allem während der Heizperiode im Winter, in der kaum ausreichend gelüftet werden kann, werden Schadstoffe, Feuchtigkeit und Kohlendioxid (CO²) zuverlässig abtransportiert. 

WENIGER LÄRMBELÄSTIGUNG

An stark befahrenen Straßen oder in der Nähe von Flughäfen wird die Lärmbelästigung stark reduziert, da die Fenster geschlossen bleiben können.

WENIGER ENERGIEVERBRAUCH 

Durch hocheffiziente Wärmerückgewinnung kann die Wärme der Abluft genutzt werden.

KOMFORTSTEIGERUNG 

Die Zuluft kann im Sommer leicht gekühlt werden (passiv oder aktiv). Weniger Belästigung durch Gerüche im Haus, Schadstoffe aus der Umgebung, Insekten und Pollen. Keine Schimmelbildung und Bauschäden durch falsches Lüften.

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