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copyright 2010 grimm architekten BDA

grimm architekten BDA - Region Nürnberg, Fürth und Erlangen

Wer sind wir?

Wir sind die Berater, Treuhänder und die Experten an Ihrer Seite und stellen Ihnen unser gesamtes Wissen und unsere Erfahrung zur Verfügung. Wir setzen Ihre Vorstellungen in enger Zusammenarbeit mit Ihnen in den Entwurf um und überwachen und betreuen Ihr Bauvorhaben bis zur Fertigstellung. Wir vertreten Ihre Interessen, warnen Sie vor möglichen Fehlentscheidungen und schützen Sie vor Übervorteilung.


Was können wir für Sie tun?

Wir unterstützen Sie bei allen Bauaufgaben wie Neubau, Umbau, Sanierung, Modernisierung, Instandhaltungen und Instandsetzung oder Erweiterungen von Gebäuden. Der Planungsumfang kann von der Gestaltung einzelner Räume bis hin zur Planung von gesamten Gebäuden reichen. Gegebenenfalls beraten wir Sie bereits bei der Entscheidung für das richtige Grundstück oder sind Ihnen bei der Suche behilflich.

Wenn Sie vorhaben zu bauen, ist es immer richtig, unverbindlich einen Architekten zu Rate zu ziehen, denn er kann Ihre Überlegungen beurteilen und bewerten. Dadurch erhalten Sie die Grundlage, mit der Sie die richtigen Entscheidungen treffen können. Der Architekt kennt das ganze Spektrum der baulichen Möglichkeiten und denkt übergreifend.


Macht sich das Architektenhonorar bezahlt?

Für einen geringen Teil der Gesamtbaukosten erhalten Sie unser gesamtes Fachwissen, alles was wir an Erfahrung, Koordinationsvermögen, technischem Wissen, künstlerischer Intuition, Materialkenntnissen und Routine im Umgang mit Behörden und Handwerkern zu bieten haben.

Die verantwortungsvolle Planung und eine sorgfältige Baubegleitung sind die Voraussetzungen dafür, dass Sie schließlich in ein solide gebautes Haus ohne Mängel einziehen, das perfekt auf Ihre Wünsche und Möglichkeiten zugeschnitten ist.


Bauen Architekten teuer?

Sie als Bauherr geben den Rahmen vor - auch den finanziellen. Unser Ziel ist es mit den vorhandenen Mitteln die bestmögliche Lösung zu entwickeln, die Ihren Wünschen und Bedürfnissen gerecht wird. Eine detaillierte Kostenberechnung und eine laufende Kostenkontrolle während der Bauzeit geben Ihnen die Sicherheit, dass der vereinbarte finanzielle Rahmen eingehalten wird.

Unabhängig von gewerblichen Interessen vertritt der Architekt die Interessen des Bauherren. Daher finden Sie in einem Architekten nicht nur den planerischen Ideengeber, sondern auch den idealen Partner für kostenbewusstes Bauen.


Genügt nicht der Bauunternehmer oder Bauträger?

Wenn Planung und Ausführung in einer Hand sind, bedeutet das für Sie, auf einen unabhängigen Berater zu verzichten, der frei von Lieferanteninteressen ist und die Bauausführung in Ihrem Interesse überwacht.

Darüber hinaus hat ein Bauunternehmer oder Bauträger in der Regel großes Interesse an standardisierten Lösungen, die für ihn kostengünstig zu realisieren sind. Hier kann ein Interessenkonflikt entstehen: Sie möchten eine hohe Qualität der Bauausführung zu einem günstigen Preis. Der Unternehmer möchte mit möglichst geringen Kosten bauen, mit einer Qualität, die Sie noch akzeptieren werden. Ein unabhängiger Architekt an Ihrer Seite vertritt dagegen Ihre Interessen.


Verwirklichen Architekten nur sich selbst?

Selbstverwirklichung eines Architekten bedeutet nicht extravagante Bauwerke zu errichten, sondern individuell passende Lösungen für konkrete Situationen zu finden. Ein schwieriges Grundstück ist kein Hindernis sondern eine Herausforderung für einen Architekten. Insofern beginnt jedes Projekt mit der Ermittlung Ihres Bedarfs und der Rahmenbedingungen: Baugrundstück, Baubestimmungen und Finanzen. Ihre Bedürfnisse und die spezifischen Gegebenheiten des Ortes sind Grundlage des Entwurfs und bestimmen dadurch die formale Gestalt.

Auch Materialwahl und Detailausbildung entsprechen diesem Grundsatz. Somit können Sie als Bauherr Ihre eigenen Vorstellungen einbringen, verfügen aber auch gleichzeitig über die Gewissheit, dass Ihr Architekt mögliche Schwächen erkennt und Ihnen Alternativen aufzeigt. Auf diese Weise entsteht im Dialog und in der Zusammenarbeit mit dem Architekten das für Sie bestmögliche Konzept für Ihr Bauvorhaben.


Sind im Bad immer Fliesen?

Nicht unbedingt! Es gibt viele Materialien, die Fliesen ersetzen können. In einem Bad können stattdessen auch Holz, Stein, Glas, Metall oder Beton verwendet werden. Sicher nur ein Detail, aber es macht deutlich, dass Sie mit einem Architekten viele Dinge in Frage stellen können, die selbstverständlich und unabänderlich erscheinen. Dadurch entstehen neue Konzepte, die Ihren Wünschen und Bedürfnissen erheblich gerechter werden als Standardlösungen. Mit einem Architekten können Sie aus dem gesamten Spektrum der Möglichkeiten wählen.


Wie steht es mit der Verantwortung für die Umwelt?

Gestiegene Energiepreise und die gemeinsame Verantwortung für unsere Umwelt verpflichten uns, nachhaltig und energetisch optimiert zu bauen. Grundlegende Voraussetzungen für ein energieeffizientes Gebäude werden sehr früh im Entwurf festgelegt. Entsprechende Weiterbildungen in der Energieberatung, Gebäudetechnik und nachhaltigem Bauen ermöglichen uns, entscheidende Faktoren in das Gesamtkonzept einfließen zu lassen und werden so zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Entwürfe.


Wohnhaus in Uttenreuth.

Das Grundstück liegt in einem typischen Neubaugebiet der Gemeinde Uttenreuth und zeichnet sich durch einen einzigartigen Blick Richtung Norden zum Marloffsteiner Schloss aus.

Das Wohngebäude richtet sich nach dem vorhandenen Bebauungsplan, ohne jedoch den Anspruch einer zeitgemäßen Architektursprache aufzugeben.

Der offene Grundriss, differenzierte Verglasungen und ein zentraler Luftraum mit Erschließung erlauben vielfältige Blickbezüge und lassen die Einbindung in die Natur spürbar werden.


Standort: 91080 Uttenreuth

Dachausbau in Erlangen.

Kaffeemühlen. Nicht anders werden die schlichten, schlanken und gut proportionierten Häuser aus den 1930er Jahren genannt, die sich über einen quadratischen Grundriss mit einem Walmdach erheben. Solche Häuser sind mittlerweile selten. Denn häufig wurden diese Häuser in der Nachkriegszeit durch Anbauten entstellt oder gar abgerissen. Die Qualität dieser Häuser liegt jedoch in der klaren Struktur. Die behutsame Ergänzung neuer Architekturelemente und die Anpassung der Grundrisse an die heutige Vorstellung eines fließenden Raumkonzeptes lassen Wohnungen von hoher Qualität entstehen.

Neues zeigt sich selbstbewusst und verleiht dem „alten“ Haus zeitlose Architekturakzente, ohne dabei die Struktur und den Charakter des Hauses zu zerstören. Der reduzierte Entwurf wird durch die Verwendung von wenigen Materialien betont.


Standort: 91052 Erlangen


Preisträger des Wettbewerbs "Das schönste Bad 2008" der Zeitschrift "Schöner Wohnen" (Ausgabe April 2009)

Urteil der Jury: „Selten so deutlich wie hier bewährte sich das Rezept von klarer Architektur und Beschränkung auf wenige, aber starke Gestaltungselemente (...). Schräge Wände, ein Schacht, wenig Fläche - das sind keine optimalen Voraussetzungen für ein Bad. Umso höher zu bewerten ist die kluge Planung dieses Minibads (...)"

Küchenanbau in Fürth.

Die Doppelhaushälfte aus den achtziger Jahren hat einen freien, unverbaubaren Blick in ein angrenzendes Waldgebiet. Das Gebäude wurde von einem jungen Ehepaar erworben. Die bestehende, sehr kleine Küche war charakteristisch für die Wohnhäuser aus den achtziger Jahren. Zu eng, zu dunkel und unattraktiv. Sie wurde den heutigen Ansprüchen einer Wohnküche nicht mehr gerecht.

Die Küche wurde durch einen freitragenden Anbau erweitert, der die Bewohner wie in einer Kanzel über der Natur schweben lässt und einen Blick über 180° erlaubt. Diese Aufwertung machte die Küche zum Mittelpunkt des Hauses. Die neue Architektur, die sich selbstbewusst an die bestehende Struktur anfügt, ist im gesamten Gebäude spürbar.


Standort: 90766 Fürth

Nehmen Sie sich Zeit.

Wenn Sie sich mit den Themen Neubau, Umbau oder Immobilienerwerb beschäftigen, sollten Sie sich Zeit nehmen und zunächst überlegen, welche Wünsche Sie verwirklicht haben wollen. Das beginnt schon bei der Suche nach dem geeigneten Grundstück. Möchten Sie im Stadtzentrum leben, am Stadtrand oder doch lieber auf dem Land? Durch frühzeitige Überlegungen haben Sie die Gewissheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Neubau oder Umbau?

Haben Sie eine Immobilie, die Sie nach Ihren Wünschen gestalten möchten oder überlegen Sie, eine Gebrauchtimmobilie zu erwerben? Bestehende Gebäude haben den Vorteil, dass sie in eine gut funktionierende Wohnumgebung eingebettet sind. Umfangreiche energetische Sanierungsmaßnahmen und eventuelle Umbauten nach Ihren Bedürfnissen lassen oft unscheinbare Häuser in neuem Glanz erstrahlen. Lassen sich aber Ihre Wünsche und Vorstellungen in einer bestehenden Immobilie nur sehr schwer oder nicht umsetzen, ist ein Neubau das Richtige für Sie, denn der wird genau nach Ihren Vorstellungen entwickelt.


Architekten.

Die meisten Menschen haben nur eine ungefähre Vorstellung von den Aufgabenbereichen eines Architekten. Nicht bei allen, die sich mit der Planung und dem Bau von Häusern beschäftigen, handelt es sich um Architekten. Architekt darf sich nur nennen, wer in die Architektenliste des jeweiligen Bundeslandes eingetragen ist. Für die Aufnahme in die Architektenliste ist die fachliche Qualifikation (Studium) und die praktische Berufserfahrung Voraussetzung. Berufsaufgaben des Architekten sind insbesondere die gestaltende, technische, wirtschaftliche, umweltgerechte und soziale Planung von Bauwerken sowie die Orts- und Stadtplanung innerhalb seiner Fachrichtung.

Vor allem aber vertreten Architekten die Interessen ihrer Auftraggeber. Sie sind frei in der Beratung, denn sie haben kein wirtschaftliches Interesse am Einsatz von bestimmten Bauweisen oder an der Verwendung von speziellen Bauprodukten.

Mit einem Architekten können Sie aus der Vielfalt der Möglichkeiten die für Sie passende Lösung auswählen.


Wie finden Sie den richtigen Architekten?

Das Vertrauen ist wichtig. Das Vertrauensverhältnis zwischen Bauherr und Architekt ist das wichtigste Element für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ein verantwortungsvoller Architekt wird Ihnen ein unverbindliches Erstgespräch anbieten. Nehmen Sie es wahr und stellen Sie fest, ob Sie ein Vertrauensverhältnis aufbauen können. Scheuen Sie sich auch nicht davor, mehrere Architekten zu kontaktieren. Nur so haben Sie die Gewissheit, sich für den richtigen Partner entschieden zu haben.


Das erste Gespräch.

Freuen Sie sich darauf. Sie brauchen Lust zum Bauen und sollten eine Vorstellung von Ihren Bedürfnissen haben. Mehr nicht. Die weitere Entwicklung von Ideen und Konzepten entsteht im Dialog mit uns.

Wir nehmen uns Zeit für Sie, ermitteln Ihren tatsächlichen Bedarf und erklären Ihnen ausführlich die Schritte bis zu ihrem fertigen Bauvorhaben.


Die Leistungsphasen.

Jedes Bauvorhaben durchläuft eine vorbestimmte Abfolge von Phasen. Es beginnt mit der Ermittlung der Grundlagen als Basis für alle folgenden Schritte. Die ersten Skizzen werden als Vorplanung bezeichnet. Die Weiterentwicklung dieser Vorplanung entsteht im engen Dialog mit Ihnen. Die gemeinsam erarbeitete Idee wird dann in der Entwurfsplanung ausgearbeitet. Die Genehmigungsplanung ist die Voraussetzung für die behördliche Baugenehmigung. Daran anschließend erfolgt die Ausführungs- und Detailplanung, sowie die Angebotseinholung und Beauftragung der Fachfirmen. Die folgende Realisierungsphase wird vom Architekten sorgfältig überwacht und mit der Abnahme der einzelnen Gewerke abgeschlossen. Zum Schluss folgt die Objektbetreuung und Dokumentation. Diese einzelnen Schritte bis zur Fertigstellung des Gebäudes sind in der HOAI zusammengefasst und werden als Leistungsphasen bezeichnet.


  • 1. Grundlagenermittlung
  • 2. Vorplanung
  • 3. Entwurfsplanung
  • 4. Genehmigungsplanung
  • 5. Ausführungsplanung
  • 6. Vorbereitung der Vergabe
  • 7. Mitwirkung bei der Vergabe
  • 8. Objektüberwachung
  • 9. Objektbetreuung und Dokumentation

Diese Leistungsphasen können auch einzeln beauftragt werden.


Das Architektenhonorar.

Die Leistungen der Architekten unterliegen verbindlichen Preisvorgaben. Diese sind in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure, abgekürzt HOAI, zusammengefasst. Das Architektenhonorar wird auf der Basis verschiedener Faktoren ermittelt. Diese sind der beauftragte Leistungsumfang, die Kosten der Baumaßnahme und der Schwierigkeitsgrad der Planung.

Das Architektenhonorar ist nur ein geringer Teil der Gesamtbaukosten. Dennoch erhalten Sie damit unser gesamtes Fachwissen, alles was wir an Erfahrung, Koordinationsvermögen, technischem Wissen, künstlerischer Intuition, Materialkenntnissen und Routine im Umgang mit Behörden und Handwerkern zu bieten haben.


Dialog

Der Erfolg Ihres Bauvorhabens ist im Wesentlichen von der guten Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Architekten abhängig. Lernen Sie uns in einem unverbindlichen Erstgespräch kennen, damit Sie entscheiden können, ob wir die richtigen Partner für Sie sind. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.




Vielen Dank.

Wir werden uns in Kürze bei Ihnen melden.

grimm architekten BDA
Auf AEG
Muggenhofer Straße 135
90429 Nürnberg

fon 0911.360 633 70
fax 0911.360 633 79
info@grimmarchitekten.de
www.grimmarchitekten.de

Michael Grimm

  • Architekt BDA
  • 1972 geboren in Erlangen
  • Berufsausbildung zum Kommunikationselektroniker
  • Studium der Nachrichtentechnik (GSO-Hochschule Nürnberg)
  • Studium der Architektur (GSO-Hochschule Nürnberg)
  • Anstellung bei Niederwöhrmeier + Kief, Freie Architekten BDA Nürnberg
    • Vorstands- und Medienbereich der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
    • IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  • Weiterbildung zum Energieberater (BAFA)
  • seit 2008 Lehrauftrag an der GSO-Hochschule Nürnberg
  • 2009 Berufung in den BDA (Bund Deutscher Architekten)
Portrait

Sandra Schleicher-Böhm

  • Architektin
  • 1974 geboren in Fürth
  • Berufsausbildung zur Bankkauffrau
  • Studium der Architektur (GSO-Hochschule Nürnberg)
  • Anstellung bei Niederwöhrmeier + Kief, Freie Architekten BDA Nürnberg
    • Kinderkulturzentrum „Kachelbau“ der Stadt Nürnberg
    • Sportanlagen der Universität Würzburg
    • Lifestyle Kaufhaus Breuninger in Nürnberg
    • IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  • Weiterbildung zur Energieberaterin (BAFA)
  • Weiterbildung zur zertifizierten Passivhausplanerin
Portrait

Margarete Sporrer

  • Dipl.-Ing.(FH) Architektur
  • 1974 geboren in Donauwörth
  • Studium der Elektrotechnik (GSO-Hochschule Nürnberg, Vordiplom)
  • Studium der Architektur (GSO-Hochschule Nürnberg)
  • 1. Preis im BFB-Studentenwettbewerb (1998)
  • Anstellung bei Niederwöhrmeier + Kief, Freie Architekten BDA Nürnberg
    • Bayerische BauAkademie in Feuchtwangen
    • Sportanlagen der Universität Würzburg
  • Weiterbildung zur Energieberaterin (BAFA)
  • Weiterbildung zur zertifizierten Passivhausplanerin
Portrait
Anfahrtskizze

grimm architekten BDA
Auf AEG
Muggenhofer Straße 135
90429 Nürnberg

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fax 0911.360 633 79
info@grimmarchitekten.de
www.grimmarchitekten.de

Mit dem Auto

Unser Büro liegt direkt am Burgring (B4). Die Burgschmietstraße ist eine Einbahnstraße, so dass Sie von der B4 aus nicht direkt in die Burgschmietstraße abbiegen können. Sie gelangen über die Fromannstraße und Weigelstraße zu uns.


Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Unser Büro ist zirka 4 Minuten Fußweg von der Haltestelle Tiergärtnertor der Straßenbahnlinie 4 entfernt. Vom Hauptbahnhof aus müssen Sie einmal umsteigen: Zuerst fahren Sie mit der U2 Richtung Röthenbach bis Haltestelle Plärrer, dort steigen Sie in die Straßenbahnlinie 4 Richtung Thon um. Von der Haltestelle Tiergärtnertor laufen Sie den Neutorgraben bergab bis rechts die Burgschmietstraße abbiegt. Reisezeit vom Bahnhof zu uns sind zirka 25 Minuten.


Mit dem Flugzeug

Vom Nürnberger Flughafen ist der bequemste Weg zu uns sicher das Taxi. Sie können aber auch mit der U-Bahn Linie 2 bis zur Haltestelle Plärrer fahren. Dort steigen Sie um in die Straßenbahnlinie 4 Richtung Thon und steigen an der Haltestelle Tiergärtnertor aus. Von dort sind es noch 4 Minuten zu Fuß (siehe oben).

Energieberatung (Vor-Ort-Beratung, BAFA)

Gestiegene Energiepreise und die gemeinsame Verantwortung für unsere Umwelt verpflichten uns, sorgsam mit den uns zu Verfügung stehenden Ressourcen umzugehen.

Die Notwendigkeit der energetischen Sanierung von bestehenden Gebäuden resultiert nicht in erster Linie aus den gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV). Es erwächst daraus vielmehr die Chance, im Gebäudebestand den Komfort zu erhöhen, Bauschäden (Schimmelbildung, Feuchtigkeit) vorzubeugen und Betriebskosten zu senken. Zudem sichert die Verbesserung des Wärmeschutzes langfristig die Bausubstanz, bei Anlageobjekten werden Leerstände vermieden, Mieteinnahmen auf Dauer gesichert und der Wert der Immobilie steigt.

Wenn Sie ohnehin Renovierungen, Modernisierungen oder Umbauarbeiten durchführen möchten, sollten Sie die Chance nutzen, den Wärmeschutz Ihres Gebäudes zu verbessern, denn so erreichen Sie eine hohe Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahmen und können auch Ihre laufenden Betriebskosten senken.

In unserer Vor-Ort-Energieberatung nach Richtlinien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden nach örtlicher Begehung und Nachforschungen in vorhandenen Bauunterlagen die Bauteile mit ihrem detaillierten Schichtenaufbau ermittelt und damit eine Bestandsanalyse erstellt. Die Ergebnisse werden in einem umfassenden, schriftlichen Beratungsbericht zusammengestellt, mit genauen Angaben über:


  • - Schwachstellen der Gebäudehülle und der Heizungsanlage
  • - Vorschläge für sinnvolle, energiesparende Maßnahmen in mehreren Varianten
  • - Investitions- und Betriebskosten der Maßnahmen
  • - Wirtschaftlichkeitsberechnungen (Amortisationszeiten)
  • - welche Leistung Ihr neuer Heizkessel braucht
  • - wie Sie vorgehen müssen, um Sanierungsmaßnahmen umzusetzen
  • - Übersicht über aktuelle Förderprogramme (KfW)

Wir erstellen einen umfassenden Beratungsbericht und erläutern ihn ausführlich in einem persönlichen Beratungsgespräch. Dabei gehen wir auch umfassend auf Ihre persönlichen Fragen ein. Somit erhalten Sie eine gründliche Analyse Ihres Gebäudes und eine wertvolle Grundlage, um die richtigen Entscheidungen für Sanierungsmaßnahmen treffen zu können. Wenn Sie sich für eine energetische Gebäudesanierung entschlossen haben, unterstützen wir Sie auch gerne bei der Planung, Ausschreibung und Bauleitung.

Die Kosten für eine Vor-Ort-Beratung sind von der Größe und Komplexität Ihres Gebäudes abhängig und werden von der BAFA bezuschusst (50%, maximal 300,- €). Die Formalitäten für die Beantragung der Förderung übernehmen wir gerne für Sie.


Sprechen Sie mit uns. Wir erläutern Ihnen gerne unverbindlich den Ablauf und die Inhalte der Energieberatung.

Energieplanung

Referenzen

Fachbegriffe

Abnahme
Die Abnahme ist die Billigung der vertraglichen Leistung und Beginn der Verjährung von Mangelansprüchen. Die Beweislast für das Bestehen eines Mangels wird vom Unternehmer auf den Bauherren verlagert.

Abschlagszahlung
Ein ausführendes Unternehmen hat Anspruch auf Abschlagszahlungen, wenn dies im Bauvertrag geregelt ist. Die Abschlagszahlungen entschädigen für Teilleistungen, für die der Unternehmer in Vorleistung getreten ist. Abschlagszahlungen haben keinen Einfluss auf die Gewährleistung und die Mängelhaftung. Sie dienen der Entlastung des Unternehmers. Auch die Abnahme dieser Teilleistungen ist mit einer Abschlagszahlung noch nicht erfolgt.

Anlagenaufwandszahl
Die Anlagenaufwandszahl beschreibt das Verhältnis von Aufwand an Primärenergie zum erwünschten Energiebedarf, die zur Beheizung des Gebäudes zur Verfügung steht. Die Anlagenaufwandszahl ist somit ein Kennwert für die gesamtenergetische Effizienz eines Heizungssystems.

Architektenkammer
Architektenkammern gibt es in allen Bundesländern. Sie nehmen Aufgaben der Selbstverwaltung des Berufsstandes und als mittelbare Staatsverwaltung öffentliche Aufgaben wahr.

Atrium
Das Atrium ist ein zentraler Raum in einem Gebäude. Diese kann sowohl offen als auch geschlossen sein.

Aufmaß
Das Aufmaß bezeichnet das Ausmessen fertiger Bauteile als Grundlage für die Abrechnung der einzelnen Gewerke. Im weiteren Sinne meint man damit das Ausmessen von Räumen, Fenstern und dgl. zur Planung einer Innenausstattung oder eingebauten Einrichtung.

Aufriss
Der Aufriss ist die Darstellung eines Gebäudes in der Ansicht.

Ausfachung
Die Flächen zwischen Balken nennt man Gefache. Geschlossene Gefache werden als Ausfachung bezeichnet.

Aushub
Aushub bezeichnet das Erdreich, das bei der Erstellung der Baugrube anfällt und abgefahren werden muss.

Auskragung
Unter Auskragung versteht man das Vorspringen oder Auskragen eines Gebäudesteils.

Ausschreibung
Eine Ausschreibung ist ein Verfahren zur Ermittlung des Angebotspreises verschiedener Anbieter als Vorbereitung zur Vergabe eines Auftrages im Rahmen eines Wettbewerbs.

Außendämmung
Als Außendämmung bezeichnet man einen Dämmstoff, der außen auf der Wand aufgebracht wird. Im Gegensatz zur Innendämmung, die erhebliche bauphysikalische Probleme mit sich bringen kann, ist die nachträgliche Ergänzung einer Außendämmung problemlos möglich.

Außenwand
Die Außenwand ist die raumbildende Grenze zwischen Innen und Außen. Sie muss den unterschiedlichsten Anforderungen aus dem Wärmeschutz, dem Schallschutz und der Statik gerecht werden.

Aussteifung
Aussteifende Bauteile sind flächige (Decken, Wände) oder stabförmige (Stützen, Fachwerke) Elemente. Sie dienen der Sicherung gegen Horizontalkräfte wie Wind, Erddruck oder gegen das Kippen von Geschossbauten.

Bauantrag
Der Bauantrag ist der Antrag des Bauherren für die Genehmigung eines geplanten Bauvorhabens. Für die Erstellung diese Antrags ist ein bauvorlageberechtigter Entwurfsverfasser erforderlich.

Baugenehmigung
Die Baugenehmigung ist die behördliche Genehmigung eines Bauvorhabens. Sie muss vor Baubeginn erteilt sein. Mit Erteilung der Baugenehmigung bestätigt die Bauaufsicht, dass alle öffentlich-rechtlichen Vorschriften, die Anforderungen an bauliche Anlagen, Bauprodukte oder Baumaßnahmen stellen oder die bauliche Nutzung von Grundstücken regeln, eingehalten und berücksichtigt sind. Eine Baugenehmigung wird auf schriftlichen Bauantrag erteilt, wenn das Bauvorhaben den gesetzlichen Maßgaben entspricht. Die Baugenehmigung gilt drei Jahre, kann jeweils um ein weiteres Jahr verlängert werden, wenn rechtzeitig d.h. vor Ablauf der drei Jahre ein entsprechender Antrag gestellt wird.

Baugrenze
Baugrenzen und Baulinien sind wesentliche Bestandteile von Bebauungsplänen. Sie legen die überbaubare Grundstücksfläche fest. Sie sind meist nicht identisch mit der Grundstücksgrenze.

Baugrundgutachten
Das Baugrundgutachten wird vor der Planung eines Gebäudes erstellt. Es gibt Aufschluss über die Zusammensetzung und Tragfähigkeit des Baugrundes. Diese Angaben sind unverzichtbar für die weitere Planung und Konzeption des Gebäudes.

Baugrundstück
Ein Baugrundstück ist ein Grundstück, das nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften mit Gebäuden bebaut ist, oder bebaut werden darf.

Bauherr
Der Bauherr ist der wirtschaftlich und rechtliche Auftraggeber bei Bauvorhaben.

Bauleitung
Die Bauleitung organisiert die Abläufe auf der Baustelle und ist für die ordnungsgemäße Ausführung verantwortlich.

Baumassenzahl
Die Baumassenzahl (BMZ) gibt an, wieviel Kubikmeter Baumasse je Quadratmeter Fläche des Baugrundstücks zulässig sind.

Baunutzungsverordnung
Die Baunutzungsverordnung bestimmt Art und Maß der baulichen Nutzung eines Baugrundstückes, die überbaubare Grundfläche und die Bauweise.

Bauträger
Ein Bauträger ist eine juristische Person, die Grundstücke erwirbt um dann auf eigene Rechnung Wohn- oder Gewerbebauten zu errichten, um diese anschließend zu veräußern. In diesem Fall ist der Bauträger gleichzeitig Bauherr.

Bauvoranfrage
Vor Einreichen eines Bauantrages kann die Bauaufsichtsbehörde auf schriftlichen Antrag zu einzelnen Fragen des Bauvorhabens einen schriftlichen Bescheid (Vorbescheid) erteilen. Die Bauvoranfrage kann auch vor Kaufentscheidung eines Grundstückes sinnvoll sei

BDA
Der BDA vereint seit 1903 freie Architekten und Stadtplaner, die sich durch die besondere Qualität ihrer Bauten und Planungen, aber auch durch ihre menschliche Integrität und Kollegialität auszeichnen. Der BDA beruft nur Mitglieder, die diesen strengen Kriterien mit ihrer Person und Arbeit gerecht werden. Die Berufung in den BDA ist Auszeichnung und Bestätigung für Qualität zugleich.

Beton
Beton ist eine Mischung aus Zement, Sand, Kies und Wasser.

Bewehrung
Die Bewehrung ist dazu da, um den Beton zu stärken und zugfester zu machen. Zudem wird die Rissbildung minimiert. Bauteile, die mit einer Bewehrung ausgestattet sind, sind deutlich belastbarer. Bewehrungen bestehen aus Stahl, werden als Stäbe oder Matten gefertigt und dann mit dem Beton vergossen. Man spricht dann von Stahlbeton.

Blockheizkraftwerk
Ein Blockheizkraftwerk ist eine modular aufgebaute Anlage, die Strom und Wärme erzeugt. Die Wärme dient zur Beheizung von Gebäuden. Der erzeugte Strom kann in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Blower-Door-Test
Der Begriff Blower-Door steht für ein Verfahren, mit dem das Gebäude auf Luftdichtheit untersucht wird. Das Blower-Door-System besteht aus einem Ventilator, der mit Hilfe einer luftdichten Plane und einem flexiblen Rahmen in eine Öffnung der Fassade eingebaut wird. Dazu gehört eine Mess- und Steuereinheit, mit der die gewünschten Druckdifferenzen eingeregelt und die geförderten Volumenströme ermittelt werden können.

Bodenklasse
Die Böden werden in sieben unterschiedliche Bodenklassen eingeteilt. Die Bodenklasse ist die Grundlage zur Entscheidung der Gründungsart. Die Bodenklassen werden bei der Baugrunduntersuchung festgestellt.

Brennwerttechnik
Bei der Brennwerttechnik steht der Energieinhalt des Brennstoffs nahezu vollständig zur Verfügung, da die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas genutzt wird. Bei konventionellen Kesseln kann die Kondensationswärme nicht genutzt werden. Dieser Abgasverlust beträgt bei Heizöl ca. 6% und bei Erdgas ca. 11%. Die Brennwerttechnik gibt für Gas-, Öl- und Pelletfeuerungen.

Brüstung
Als Brüstung wird die Absturzsicherung an Brücken, Treppen oder Balkonen bezeichnet.

Bruttorauminhalt
Der Bruttorauminhalt (BRI) gibt Auskunft über das Volumen eines Gebäudes.

Carport
Ein Carport schützt Ihr Fahrzeug vor Witterungseinflüssen wie Regen, Eis und Schnee, Hagel, Sonne und bei Sturm vor herabfallenden Ästen. Ein Carport verfügt über eine erheblich bessere Luftzirkulation als eine abgeschlossene Garage. Dadurch trocknet ein regennasses Fahrzeug sehr viel schneller und ist so vor Korrosion geschützt.

Dachabdichtung
Dachabdichtungen kommen bei Flachdächern zum Einsatz. Sie sind im Gegensatz zu Dachdeckungen wasserdicht. Im Oberfläche kann durch einen Dachbelag (Kies, Begrünung) geschützt werden.

Dachbegrünung
Dachbegrünungen sehen nicht nur gut aus, sondern bieten Pflanzen und Tieren neuen Lebensraum und halten Niederschlagswasser zurück. Ein exemplarischer Aufbau besteht aus einem Speicherschutzvlies, dem Substrat (vulkanische Rohstoffe), und einer Auswahl von verschiedenen Flachballenpflanzen.

Dachdeckung
Die Dachdeckung ist der oberste Abschluss eines Gebäudes und kann aus Ziegeln, Dachsteinen, Abdichtungsbahnen, Schindeln oder Blechen bestehen.

Dachflächenfenster
Dachflächenfenster werden im Dach eingebaut sind. Sie dienen dem Lichteinfall und der Belüftung.

Dämmstoffe
Dämmstoffe sind Materialien zur Wärme- oder Schalldämmung von Bauteilen. Dämmstoffe können aus Kunststoffen wie Polystyrol, Polyurethan, aus Mineralwolle, aus Schaumglas oder natürlichen Materialien wie Blähton, Zellulose, Holz-Weichfasern, Schafswolle oder Hanffasern bestehen. Eine gute Wärmedämmung bringt auch im Sommer Vorteile, denn die Kühle der Nacht kann lange im Haus gehalten werden.

Dampfsperre
Die Dampfsperre ist eine Folie aus Kunststoff oder aus Aluminium. Die Dampfsperre verhindert, dass Wasserdampf in Materialien, die gegen Feuchtigkeit anfällig sind oder deren Funktion bei Durchfeuchtung herabgesetzt ist, eindringt. Die Dampfsperre wird bei der Dämmung von Außenwänden oder Dächern eingesetzt. Die Dampfsperre wird auf der Innenseite angebracht, um das Eindringen des Wasserdampfes in die Dämmung verhindern.

Dränung
Unter Dränung versteht man das unterirdische Abführen von Wasser mittels perforierten Dränagerohren.

Endenergie
Als Endenergie bezeichnet man den Teil der Primärenergie, der dem Verbraucher, nach Abzug von Transport- und Umwandlungsverlusten, zur Verfügung steht.

Energieberatung
In einer Energieberatung nach Richtlinien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden nach örtlicher Begehung und Nachforschungen in vorhandenen Bauunterlagen die Bauteile mit ihrem detaillierten Schichtenaufbau ermittelt und damit eine Bestandsanalyse erstellt. Die Ergebnisse werden in einem umfassenden, schriftlichen Beratungsbericht zusammengestellt.

Energieeinsparverordnung (EnEV)
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein Teil des Baurechts. In ihr werden bautechnische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauch vorgeschrieben. Die Energieeinsparverordnung gilt für Wohngebäude und Bürogebäude.

Erdwärme
Die in der Erdkruste gespeicherte Energie wird als Erdwärme bezeichnet. Die Erdwärme ist eine regenerative Energie und kann zum Heizen oder Kühlen eines Gebäudes verwendet werden.

Estrich
Estrich ist ein auf einem tragenden Untergrund oder auf einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht hergestelltes Bauteil, das unmittelbar als Boden nutzfähig ist oder mit einem Belag versehen werden kann. Estriche gleichen Unebenheiten der Rohbaukonstruktion aus. Als Heizestrich wird ein beheizbarer Estrich bezeichnet, der in der Regel als Estrich auf Dämmschicht ausgeführt wird.

Fase
Die abgeschrägte Fläche an der Kante eines Werkstückes wird als Fase bezeichnet.

Fassade
Die Fassade ist die sichtbare Hülle eines Gebäudes.

Fenster
Das Fenster ist eine Öffnung in der Außenwand durch die Luft und Licht in das Gebäude gelangt. Die Anzahl der Scheiben des Isolierglases ist verantwortlich für die Dämmeigenschaft des Fensters. Üblich sind 2-Scheiben-Isolierglasscheiben, bei höheren Anforderungen an den Wärmeschutz kommen 3-Scheiben-Isoliergläser zum Einsatz.

Fernwärme
Als Fernwärme bezeichnet man die Übertragung von thermischer Energie in einem wärmegedämmten, erdverlegten Rohrsystem vom Erzeuger zur Zentralheizung der Verbraucher.

First
Bei einem geneigten Dach wird die obere Kante als First bezeichnet.

Flachdach
Flachdächer sind Dächer, die nur eine geringe Neigung aufweisen (unter 10 Grad). Sie werden häufig an mehreren Stellen in der Dachfläche entwässert. Diese Dächer können mit einer Bitumen-Schweißbahn oder mit Kunststoffdachabdichtungsbahnen abgedichtet sein. Flachdächer können als Warmdach oder als Kaltdach ausgeführt sein.

Flächenheizung
Fußbodenheizungen oder Wandheizungen sind Flächenheizungen. Die große wärmeübergebende Fläche erfordert eine sehr geringe Vorlauftemperatur, die es ermöglicht, Sonnenenergie (Kollektoren) zur Beheizung des Raumes zu nutzen.

Fundament
Als Gründung oder Fundament bezeichnet man im Bauwesen ein Tragelement zur Einleitung von Lasten eines Bauwerks in den Untergrund.

Gewerke
Ein Gewerk umfasst die Arbeiten, die einem Handwerk zuzuordnen sind. Die Ausschreibung erfolgt gewerkeweise.

Grundriss
Der Grundriss ist die maßstabsgerechte zeichnerische Darstellung der Grundfläche eines Gebäudes. Der Grundriss gibt auch Auskunft über die Zweckbestimmungen der einzelnen Räume (Kochen, Essen, Wohnen, Arbeiten, Schlafen etc.).

Grundstück
Unter einem Grundstück versteht man einen äußerlich erkennbar abgegrenzten Teil der Erdoberfläche. Ein Grundstück das gemäß den öffentlich-rechtlichen Vorschriften mit Gebäuden bebaut ist oder bebaut werden darf wird als Baugrundstück bezeichnet.

Grundwasser
Grundwasser ist im Boden versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten gesammelt hat. Das Grundwasser kann auch mittels einer Wärmepumpe als Wärmequelle dienen und zur Beheizung des Gebäudes beitragen.

Heizkamin
Ein Heizkamin dient zur Erwärmung eines Raumes, wobei das Feuer durch eine Glasscheibe zu sehen ist. In der wassergeführten Ausführung wird der Großteil der Wärme (ca. 70%) durch ein Rohrsystem in einen Speicher abgeführt und steht somit dem gesamten Gebäude zur Beheizung zur Verfügung.

HOAI
Die HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) ist das verbindliche Preisrecht für Planungsleistungen im Bauwesen.

Jahresheizwärmebedarf
Der Jahresheizwärmebedarf ist maßgebliche Kenngröße des jährlichen Wärmebedarfs eines Gebäudes. Der Heizwärmebedarf, ist abhängig von den Wärmeverlusten der Transmission (Wärmeleitung durch Bauteile) und Lüftung. Diese Verluste werden durch die internen (elektrische Geräte, Lampen) und solaren Gewinne (Solar - und Photovoltaikanlagen und Fensterfläche) reduziert.

Jahresnutzungsgrad
Der Jahresnutzungsgrad gibt an, welcher Wärmeanteil des über ein Jahr hinweg eingesetzten Brennstoffs tatsächlich ins Heiznetz gelangt und somit zur Hauserwärmung und ggf. zur Trinkwassererwärmung zur Verfügung steht. Der Jahresnutzungsgrad wird in Prozent angegeben.

Jahresprimärenergiebedarf
Der Jahresprimärenergiebedarf gibt Auskunft darüber, wieviel Energie im Verlauf eines durchschnittlichen Jahres für Heizen, Lüften und für die Bereitung von Warmwasser aufgewendet werden muss. Bei Neubauten ist in der EnEV ein zulässiger Höchstwert vorgegeben.

Keller
Der Keller ist der nicht sichtbare Teil eines Gebäudes unterhalb des Erdgeschosses.

Kniestock
Der Kniestock ist das gemauerte oder betonierte Auflager des Dachstuhls. Je höher der Kniestock, desto mehr nutzbare Wohnfläche steht im Dachgeschoss zur Verfügung. Die Höhe des Kniestocks ist oft im Bebauungsplan vorgeschrieben.

Kohlendioxid
Kohlendioxid (CO2) ist ein Gas, das bei allen Verbrennungs- und Atmungsvorgängen entsteht.

Kostenanschlag
Der Kostenanschlag ist eine Grundleistung des Architekten in der Leistungsphase 7. Die Ergebnisse des Kostenanschlags werden nach der DIN 276 dargestellt. Der Kostenanschlag wird ermittelt durch die Zusammenstellung der Einheits- oder Pauschalpreise des submittierten Angebots.

Kostenberechnung
Die Kostenberechnung ist eine Grundleistung der Planungsphase. Eine Kostenberechnung dient einer angenäherten Ermittlung der zu erwartenden Gesamtkosten für ein Bauvorhaben. Eine Kostenberechnung beruht auf den zuvor überschlägig und unverbindlich ermittelten Kosten, aus der so genannten Kostenschätzung. In einer Kostenberechnung werden, gegenüber einer Kostenschätzung, verbindliche Aussagen über die Höhe der tatsächlich anfallenden Kosten erwartet.

Leistungsverzeichnis
Das Leitungsverzeichnis ist die umfassende textliche Erläuterung aller Leistungen eines Gewerkes. Sie dient als Grundlage zur Angebotsabgabe. Durch die einheitliche Beschreibung sind die Angebote leicht vergleichbar.

Lüftung
Durch Lüften wird der Luftwechsel in geschlossenen Räumen sichergestellt. Man kann maschinell Lüften (Lüftungsanlage) oder durch geeignete Maßnahmen wie die Nutzung von Öffnungen wie Türen und Fenstern.

Lüftungswärmeverluste
Als Lüftungswärmeverlust wird die Energie bezeichnet, die durch das Lüften verlorengeht. Dazu gehören auch die Verluste, bei denen Wärme unkontrolliert durch undichte Fugen in Fenstern entweicht.

Massivbauweise
Unter Massivbauweise versteht man das Bauen mit Betonfertigteilen, Transportbeton und Mauerwerksbau.

Meterriss
Der Meterriss wird nach Fertigstellung des Rohbaus in jedem Geschoss angezeichnet und ist die Bezugshöhe für alle folgenden Arbeiten (Türen, Treppen, Böden). Der Meteriss befindet sich genau einen Meter über dem Fertigfußboden.

Mindestluftwechsel
Der Mindestluftwechsel gibt an, wie oft ein Raumvolumen pro Stunde durch frische Luft ersetzt werden muss, damit sich hygienische Raumluftbedingungen einstellen. Abhängig von der Personenbelegung, Feuchteproduktion und der Art der Nutzung ist Mindestluftwechsel unterschiedlich.

Nutzfläche
Die Nutzfläche ist der Anteil der Grundfläche, der der Nutzung entsprechend der Zweckbestimmung dient. Nicht zur Nutzfläche gehören Verkehrsflächen (Flure, Treppenhäuser) und Funktionsfächen (Betriebsräume, Heizungsräume).

Parkett
Parkett ist ein hochwertiger Fußbodenbelag aus Holz für Innenräume. Die kleinen Holzstücke (Riemen) sind meist aus Hartholz von Laubbäumen und werden nach bestimmten Mustern zusammengesetzt. Einen großformatigen Holzboden aus langen, breiten Brettern nennt man Dielenboden. Aufgrund des hohen Aufwandes in der Herstellung ist Parkett ein sehr hochwertiger Fußbodenbelag und benötigt wegen des Aufbaus aus kleinteiligen Holzstücken im Gegensatz zum Dielenboden einen tragfähigen Untergrund.

Pelletheizung
Bei der Pelletheizung werden zu Stäbchen geformte Holzspäne (Pelletts) verbrannt. Die Verbrennung des nachwachsenden Rohstoffes ist nahezu CO2-neutral.

Perimeterdämmung
Als Perimeterdämmung wird Dämmung eines Gebäudes im erdberührten Bereich bezeichnet.

Photovoltaik
Photovoltaik ist die Gewinnung elektrischer Energie durch Solarzellen.

Porenbeton
Porenbeton wird aus den Rohstoffen Sand, Kalk, Zement, Wasser und einem Treibmittel hergestellt. Bei der Herstellung wird die Porenbeton-Masse mit kleinen, gleichmäßigen verteilten Bläschen aufgebläht und nach dem Abbinden unter Wasserdampf gehärtet. In den Poren verbleibt die wärmedämmende Luft.

Primärenergie
Als Primärenergie bezeichnet man die Energie, die in der natürlich vorkommenden Energieform zur Verfügung steht (Holz, Kohle, Gas, Wind). Diese Energieformen müssen häufig umgewandelt werden, um sie nutzbar zu machen. Die dem Verbraucher zur Verfügung stehende Energie wird als Endenergie bezeichnet.

Satteldach
Die Dachform, die bei uns am häufigsten zu finden ist. Satteldächer können als Sparren- oder Pfettendach konstruiert sein.

Solarthermie
Als Solarthermie wird die Gewinnung der Wärme aus der Sonnenenergie bezeichnet. Diese Wärme wird gespeichert (Solarspeicher) und zur Brauchwassererwärmung oder zur Heizungsunterstützung verwendet.

Spannbeton
Die Bewehrung dieses Betons besteht aus Betonstahl und Spannstahl. Mit Hilfe des vorgespannten Spannstahls bleibt der Beton bei Zug- und Biegekräften ohne schädliche Risse.

Statik
Die Statik ist ein Standsicherheitsnachweis für ein Vorhaben und gehört wie z. B. die Wärme- und Schallschutzberechnung zu den bautechnischen Nachweisen, die für die Ausführung eines Vorhabens erforderlich sein können.

Transmissionswärmeverlust
Der Transmissionswärmeverlust entsteht durch die Wärmeleitung der Bauteile. Je höher die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes, desto höher der Verlust.

Trittschall
Der Trittschall entsteht durch die Bewegung von Menschen und ist im daneben, darunter oder darüber liegenden Raum zu hören, weshalb eine Trittschalldämmung erforderlich ist. Ohne diese werden die Schrittgeräusche mit der Zeit zu einem lästigen Lärm und der Wohnwert einer Immobilie ist deutlich gemindert. Durch ein Einbau einer Trittschalldämmung lässt sich die Lärmbelästigung erheblich minimieren.

U-Wert
Der U-Wert (früher k-Wert) ist die Bezeichnung für den Wärmedurchgangskoeffizient. Dieser gibt an, welche Wärmemenge durch eine Bauteilfläche von 1 qm in einer Sekunde transportiert wird, wenn zwischen innen und außen eine Temperaturdifferenz von einem Kelvin besteht. Je kleiner der U-Wert, desto besser die Wärmedämmeigenschaft des Bauteils.

Vollgeschoss
Ein Vollgeschoss ist ein Geschoss, das vollständig über der natürlichen Geländeoberfläche liegt und über mindestens 2/3 seiner Grundfläche eine Höhe von mindestens 2,3 m hat.

Wandheizung
Wandheizungen sind mit einer Fußbodenheizung vergleichbar, die in der Wand verlegt wird. Die auf der Wand verlegten Heizrohre werden überputzt und geben eine gleichmäßige Strahlungswärme an den Raum ab. Diese Wärme wird besonders angenehm empfunden.

Wärmebrücken
Die wärmetechnische Schwachstelle einer Fassade wird als Wärmebrücke bezeichnet. An diesen Stellen wird die Wärme besonders gut ins Freie geleitet. Wichtiger als der Energieverlust ist die Tatsache, dass an diesen Stellen, bedingt durch die niedrige Oberflächentemperatur Wasser kondensieren kann und dadurch Schimmel entsteht. Eine verantwortungsvolle Planung vermeidet diese Schwachstellen. Unterschieden werden konstruktive Wärmebrücken, die durch den Einbau oder durch Materialien mit einer höheren Wärmeleitfähigkeit oder durch eine fehlende Wärmedämmung entstehen und geometrische Wärmebrücken. Letztere ergeben sich durch Vorsprünge oder Ecken an homogenen Bauteilen, wenn der vorhandenen Innenfläche eine größere Außenfläche gegenübersteht.

Wärmedämmverbundsystem
Wärmedämmverbundsysteme werden auf den Außenwänden eines Gebäudes befestigt, um die Transmissionswärmeverluste zu verringern. Sie eignen sich besonders zur Sanierung von Gebäuden, kommen aber auch bei Neubauten zum Einsatz.

Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe entzieht mittels einer Wärmeträgerflüssigkeit  der Luft, dem Wasser oder der Erde Wärme und leitet diese an das Heizsystem weiter. Eine Wärmepumpe kann auch bei Minustemperaturen ausreichend Wärme zur Beheizung des Gebäudes aus der Außenluft ziehen.

Weiße Wanne
Als weiße Wannen werden Keller bezeichnet, die aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt sind. Es ist keine zusätzliche Abdichtung notwendig.

WU-Beton
Der Begriff WU-Beton steht für wasserundurchlässigen Beton. Wasserundurchlässig bedeutet, dass die Kapillarporosität so niedrig ist, dass flüssiges Wasser nicht und Wasserdampf nur gering hindurch dringt. Kelleraußenwände aus WU-Beton benötigen keine zusätzliche Abdichtung.

Ziegel
Ein Ziegel bestehen aus Lehm und Tonerde. Durch Wasserzugabe entsteht eine formbare Masse, die geformt, luftgetrocknet und anschließend gebrannt wird.

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